Bryce Canyon
Paiute Indianer sahen im Bryce Canyon eine verwunschene Welt aus zu Stein gewordenen Menschen. Geologisch betrachtet sind die bizarren Felsformationen lediglich Produkt des Zusammenspiels von Ablagerung, Hebung und Erosion. Wie Phantasievoll auch immer man diese Formenvielfalt interpretiert, beeindruckend ist sie immer.
Wenn im Bryce Canyon am Morgen die Sonne aufgeht, lösen die leuchtenden Felsen das Dunkel der sternenklaren Nacht ab. Im Laufe eines Tages wechseln die Felsen dann ständig ihre Farbe, Tag für Tag, bis im Winter schließlich ein feiner Zuckerguss aus Schnee die Felstürmchen, Spitzen und Zacken überzieht.
Eingebettet in weitläufige Kiefernwälder liegt der Bryce Canyon am Rande des Paunsaugunt Plateaus im Süden Utahs. Seinen Namen verdankt der Canyon einem Pionier der Kirche Jesu Christi, der Heiligen der letzten Tage. Ebenezer Bryce sollte die Region für andere Glaubensbrüder und Schwestern erschließen und urbar machen.









